|
Diejenigen Teleri-Elben, welche die Grosse Reise nach Westen nicht vollendeten, sondern sich am Anduin niederliessen, wurden die Nandor genannt, “die sich Abwendenden”. Von ihnen siedelten sich einige im Grossen Grünwald und in Lothlorien an. Sie wurden als Wald-Elben bezeichnet, denn sie lebten vorwiegend in Wäldern. In den Jahren, die dem Ersten Zeitalter folgten, schwand die Zahl der Noldor- und Sindar-Elben, und sie verbanden sich mit den Wald-Elben. Die mächtigsten und schönsten von ihnen waren im Goldenen Wald von Lothlorien zu finden, wo Celeborn und Galadriel herrschten. Geschützt vor bösen Einflüssen, überstanden die Waldelben dort die kriegerischen Auseinandersetzungen der Dritten Zeitalters, obgleich sie drei Mal angegriffen wurden. Diese Elben wurden die Galadhrim genannt, “das Waldvolk”. Im Zweiten, Dritten und Vierten Zeitalter herrschte der Sindar König Thranduil über sein Waldlandreich im Grossen Grünwald (der später Düsterwald genannt wurde). Seine verborgene Stadt war der alten Sindar-Festung Menegroth nachempfunden und blieb von den Konflikten des Dritten Zeitalters verschont. Im Vierten Zeitalter zog der Sohn des Königs - Legolas, einer der Gefähten des Ringes - mit einem Teil der Elben in die Wälder von Ithilien und gründete dort ein eigenes Reich, bevor er mit seinem Gefährten Gimli dem Zwerg über das Meer in die Unsterblichen Lande segelte.
|
|